Naturwissenschaften und Technik mal ganz anders erleben

Mit den Fächern Biologie, Chemie, Physik und NwT ins Deutsche Museum München

Wo lassen sich Naturwissenschaften und Technik spannend und abwechslungsreich erleben?

Natürlich in Deutschlands größtem Museum für Naturwissenschaften und Technik in München. Die Klassenstufen 7 und 9 besuchten am Dienstag, den 27. November 2018 das Deutsche Museum in München.

 

Initiiert von der Fachschaft der naturwissenschaftlich-technischen Fächer Chemie, Biologie, Physik und NwT, haben die Schülerinnen und Schüler die Gesetzmäßigkeiten der Natur und die Geschichte der Technik im Deutschen Museum München erleben können. Und das war für viele spannender und abwechslungsreicher, als es unser „normaler“ Unterricht in unserem Schülerlabor bieten könnte.

Um 8 Uhr ging es in zwei Bussen vom VFB-Parkplatz los nach München. 94 Schülerinnen und Schüler und fünf LehrerInnen freuten sich auf einen Tag auf der Museumsinsel.

Nach einer zweistündigen ruhigen Fahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichten wir das Museum.

 

Pipi-Pause, Einchecken und los – Mit Erkundungsbögen des Museums machten sich kleine Schülergruppen auf den Weg ihren Auftrag zu erledigen.

Mit Hilfe ihrer Handys und der vom Museum bereitgestellten Besucher-App, bearbeiteten die Schülergruppen unterschiedliche naturwissenschaftliche Themen. Für den Physikunterricht und NWA sollte in der physikalischen Abteilung die Wirkung von Kräften „erforscht“ werden.

Andere Gruppen beschäftigten sich mit der Eigenschaft des Elektronenflusses und des Elektromagnetismus.

Ein paar ganz schnelle hatten sogar noch die Kraft und Zeit sich im Nano-Labor über die Möglichkeiten der Nanotechnologie zu informieren oder den Fachbereich Pharmazie zu erkunden. Energie und Energiewende konnten ebenfalls von Schülerinnen und Schülern mithilfe des Begleitmaterials erforscht werden.

 

Ein Auftrag konnte bei konzentrierter Arbeit in 60 bis 90 Minuten erledigt werden. Der Rest der Zeit war für das Erkunden des Museums auf eigene Faust gedacht.

Das Museum zeigte Vorführungen am Flugsimulator, mit flüssigem Stickstoff und viele andere Phänomene aus den naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Die APP zeigte den Schülerinnen und Schülern, wo’s lang geht, welche Museums-Touren interessant sein können oder welche Veranstaltung jetzt gerade stattfindet.

Nach ca. drei Stunden ließen sich jedoch deutliche Ermüdungserscheinungen bei manchen Gruppen erkennen. So sammelten sich kleinere Grüppchen im Ausgangsbereich oder im Selbstbedienungsrestaurant und hofften auf die in Aussicht gestellte Fahrt in eine Münchner Shoppingmall.

Doch leider machten uns die Münchner Verkehrslage und die Parkplatzsituation einen Strich durch die Rechnung. Um 16 Uhr war dann Abfahrt zurück nach Ulm.

Im Bus zeigte sich dann, wie unterschiedlich der Besuch erlebt wurde. Ein Teil war so erschöpft, dass er schlief, während andere die Bilder und Filme, die sie im Museum gemacht hatten, auswerteten und sich über das Erlebte austauschten. Und wieder andere kamen zu dem Schluss, dass die Naturwissenschaften immer noch ein tiefes Geheimnis für sie bleiben. So kam jeder zu seiner individuellen Bewertung des Besuchs – so wie es eben in einer Gemeinschaftsschule vorkommt.

 

Auch in 2019 wird die Fachschaft wieder einen Tag für die Naturwissenschaften und Technik ins Leben rufen. Ob das wieder in München sein wird … wer weiß das schon?

 

Die begleitenden Lehrkräfte freuen sich auf jeden Fall auf die nächste Aktion und loben das gute und zum großen Teil sehr vorbildlichen Verhalten der Klassen.

 

Das LehrerInnen-Team der naturwissenschaftlichen Fächer und Technik  der ASG

 

Ach so, das könnte auch interessant sein: Das Museum in Zahlen…

 

50 Themenbereiche aus Naturwissenschaft und Technik

Etwa 1,5 Millionen Besucher pro Jahr (davon fallen in diesem Jahr 99 auf die ASG)

28 000 Ausstellungsstücke

93 Jahre alt und doch modern