Selbständiges Lernen in der Grundschule

Erziehung zum selbständigen Lernen in der Grundschule

Die Förderung des selbstständigen Lernens liegt uns in der Grundschule besonders am Herzen, da sie im weiteren Verlauf der schulischen und beruflichen Ausbildung der Schüler eine wichtige Rolle spielt. Die Selbstständigkeit eines Schülers steht in direkter Beziehung zum Schulerfolg.

Ein wichtiges Element stellt hier der Wochenplan dar. Bereits in Klasse eins wird mithilfe von Tages- und kurzen Wochenplänen das selbstständige Arbeiten der Schüler eingefordert und geübt. Ab Klasse drei arbeiten die Schüler regelmäßig mit Wochenplänen und/oder Lernplänen. Durch Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Zusatzaufgaben gewährleisten der Wochenplan sowie Lernpläne ein hohes Maß an Differenzierung. Die Schüler werden dadurch aufgefordert sich selbst richtig einzuschätzen. Auch die Selbstkontrolle von Aufgaben spielt im Verlauf der Grundschulzeit eine immer größere Rolle.

Die individuelle Förderung gewinnt weiter an Bedeutung an unserer Schule. Durch das Einrichten von Tandemunterricht (ca. 3-4 Stunden pro Klasse) und Förderstunden sowie den Einsatz einer pädagogischen Assistentin wird den Lehrern der Blick auf das einzelne Kind erleichtert. Auch kooperativen Lernformen so z.B. Methoden aus dem Bereich WELL (wechselseitiges Lehren und Lernen) werden gezielt zur Förderung der Selbstständigkeit eingesetzt.

Das selbstständige Recherchieren, Ausarbeiten und Präsentieren von Themen wird im Unterricht beständig trainiert und gezielt an den Methodentagen geübt.
Die Methodentage sind zudem für alle Schüler der Klassen 3 bis 6 ausgelegt und es wird in jahrgangsgemischten Gruppen gearbeitet. So sind diese Tage nicht nur zur Förderung des selbstständigen Lernens geeignet, sondern sollen den Schülern der Grundschule den Weg in die weiterführende Schulart vor Ort erleichtern.

Der Atelierunterricht am Dienstagnachmittag, der im Bereich Ku/TW angesiedelt ist, hat ebenfalls seine Bedeutung im Hinblick auf die Selbstständigkeit der Schüler, da die Schüler in Gruppen, die die Klassenstärke deutlich unterschreiten (ca. 15 Schüler), mehr Möglichkeiten haben den Umgang mit alltäglichen Werkzeugen (wie Hammer, Säge, Näh- und Häkelnadel etc.) zu üben. Der Umgang mit diesen Dingen stärkt die Selbstständigkeit der Kinder über die Schule hinaus.